Anmeldung Auszeit-Impulse

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Kostenloses #stayathome Survival Package für Deine Entspannung

In diesen Zeiten gibt es viele Menschen, die sehr angespannt sind. Viele Anforderungen lasten auf uns: Homeschooling, Homeoffice (häufig an unergonomischen Arbeitsplätzen), Hausarbeit in potenzierter Form, der Versuch unsere Jobs zu sichern oder gar der Verlust des Arbeitsplatzes, trotzallem das Immunsystem durch Bewegung und gute Ernährung stärken, die Kinder bei Laune halten, Bedürftigen helfen und vielleicht sind wir auch von Krankheit selbst oder im Umfeld betroffen usw usw. Um dem was entgegen zu setzen gibt es jetzt bei Your Timeout...

 

... das 3- wöchige #stayathome Survival-Package für Deine mentale und körperliche Entspannung.

3 kleine Einheiten (10-20 min. maximal) pro Woche, die Du flexibel auswählen kannst.

  • Yoga Nidra für einen entspannten Schlaf
  • Kleines Schulter Nacken-Programm
  • Liebende Güte Meditation

Mein Angebot ist einerseits der Dank für die Treue meiner lieben Teilnehmer/innen, aber auch für die ins Leben gerufen worden, die Entspannung dringend brauchen und dafür nichts bezahlen können oder wollen. Leite es also ganz, ganz gerne weiter. Es ist auch für ältere Menschen super geeignet.

 

Was musst Du tun? Du findest das Angebot samt Beschreibungen  im Stundenplan. Dort wird Dir die digitale Kalender-Eintragung gleich abgenommen und Du hast den Zoom-Link zur Live-Übertragung gleich an einem Fleck in der Beschreibung dabei.  Ansonsten findest Du diesen auch hier. Es ist immer der selbe Link. .

 

Und warum live und nicht per YouTube-Video: Ganz einfach: Ich brauche diese Einheiten genauso nötig wie Du und so führe ich sie auch planbar regelmäßig durch und kann in meinem vollgepackten Corona-Alltag hoffentlich gleichzeitig noch was Gutes tun. Außerdem ist es in der Gruppe viel, viel schöner und Du wirst Dich besser begleitet fühlen. Kostenlose YouTube-Angebote gibt es schließlich schon genug. Ich möchte einfach MIT EUCH sein. Denn nur zusammen schaffen wir das.

Corona & Yoga: Was nun?

Keine Panik - aber Verantwortungsbewusstsein

 

Corona wird von vielen als Schrecken betrachtet und medial ausgeschlachtet. Und Zweifels ohne ist es ein sehr ernstes Thema! Doch was will es uns sagen? Ruft es uns nicht zum Innehalten auf - manche werden durch Quarantäne-Maßnahmen sogar schon dazu gezwungen. Und dazu, sich ganz bewusst mit seiner Gesunderhaltung und der Stärkung des Immunsystems auseinander zu setzen. Dieses Virus lehrt uns Achtsamkeit mit und Rücksicht auf uns selbst, unsere Mitmenschen und unsere Umwelt. Und das hoffentlich mit Pandemie-artigen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Letztlich hat es also sogar was Positives.

 

 

Als Yogastudio sind wir vor allem ein Platz für Auszeit und Ruhe. Gerade deshalb tragen und übernehmen wir, genauso wie alle anderen, Verantwortung für unsere Teilnehmer und Mitmenschen, die in unseren Räumlichkeiten ein und aus gehen. Nichts liegt uns ferner, als den Unterricht einzustellen. Im Gegenteil, ihr sollt weiterhin gelassen zum Yoga kommen. Und so kommt hier unser Anti-Viren-Programm:

 

Stärke Dein Immunsystem, um Dich selbst zu schützen durch:

  • Viel Bewegung, neben regelmäßiger Yogapraxis natürlich auch an der frischen Luft,
  • Eine ausgewogene Ernährung. Verzichte auf Nikotin und mäßige den Alkoholkonsum
  • Reinigung der Atemwege: tägliche Nasenspülung mit Kochsalzlösung, Zungenschaben sowie tiefe Bauchatmung
  • YOUR TIMEOUT: ausreichend Ruhepausen in Deinem Alltag und genügend Schlaf
  • Positive Gedanken, Emotionen, Affirmationen und Meditation ( z.B. die Beachtung der Tipps aus meinen  Auszeit-Impulsen der letzten und folgenden Wochen - s.u.),.Psychisches Wohlbefinden stärkt nachweislich das Immunsystem
  • Unterstützung durch REINE ätherische Öle, wie z.B. Lemon und onGuard von doTerra
    Wie Du damit Deine Gesundheit und Deine Immunfunktionen unterstützen kannst, kann ich Dir gerne in einem persönlichen Gespräch erzählen bzw. gibt es am 24.04.2020 wieder einen kostenlosen Intro-Abend um 19.30 Uhr

Nimm Rücksicht auf Dich und Deine Mitmenschen, v.a. die, die aus welchen Gründen auch immer, ängstlich sind:

  • Eines vorab: Urteile nicht über Vorsichtsmaßnahmen und bleibe wie immer als Yogi wertneutral, denn auch Dir fehlt sicherlich das Hintergrundwissen, wo doch selbst Experten unterschiedlichster Meinung sind
  • Vor- und nach dem Unterricht wasche bitte Deine Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife und singe dabei laut oder innerlich 2 x "Happy Birthday" oder für 20-30 sec. Dein Lieblingsmantra. Ggfs, desinfiziere die Hände anschließend. Ich habe von einem Virologen gelesen, dass Händewaschen alleine nicht ausreichen würde.
  • Halte mit Deiner Yogamatte Abstand von 1,5-2  m zu Deinen Mitübenden
  • Beachte die Nies- und Hustenetikette und nutze statt Deiner Hände, Deinen Ellenbogen oder ein Taschentuch, dass Du zügig entsorgst
  • Hände weg....: Halte generell Deine Hände fern vom Gesicht, setze wo möglich ggfs. den Ellenbogen ein.
  • Bringe am besten Deine eigene Matte oder eine rutschfeste Unterlage mit und wenn nicht vorhanden, desinfiziere nach dem Unterricht unsere Matte und Blöcke gründlich. Alternativ kannst Du gegen eine Schutzgebühr auch eine Matte ausleihen.
  • Wenn Du Dich in erklärten Risikogebieten aufgehalten hast oder viel und eng mit Personen zusammen bist, die sich in diesen Gebieten befanden, ist ein 2-wöchiger Abstand von Deiner Yoga-Gruppe evtl. ratsam.
  • Wenn Du schnupfst, niest und hustest, bleibe besser zu Hause und schone Dich.
  • Zur Begrüßung derzeit lieber ein freundliches "Namaste" statt Umarmungen

 

Verlass Dich auf uns, dass auch wir uns bemühen, Befürchtungen und Gefahren der Ansteckung einzudämmen und Dir entgegenzukommen:

Neben den obigen Hygieneregeln gilt für uns noch folgendes:

  • In der Akutphase verzichten wir auf Berührungen und taktile Korrekturen während des Unterrichts   - somit entfällt derzeit leider auch Eure geliebte Nackenmassage :-(
  • Augenkissen bleiben bis auf Weiteres leider im Schrank, da schwierig regelmäßig zu reinigen und in Nasen- bzw. Gesichtsnähe im Einsatz.
  • Decken bitte nur bis zur Taille einsetzen und nicht bis hoch zum Gesicht ziehen.
  • Die maximale Teilnehmeranzahl pro Kurs haben wir bis April drastisch gesenkt, damit ausreichend Abstand zwischen den Teilnehmern sein kann. Somit gilt also derzeit, Dir frühzeitig Plätze zu sichern, v.a. wenn Du nur zu einem bestimmten Termin kannst.
  • Für den Fall, dass Du unter Quarantäne gesetzt wirst und daher gezwungen bist, dem Unterricht fernzubleiben, weil Du mit Risiko- oder gar erkrankten Personen in Kontakt gekommen bist: Es gibt eine Verlängerungsoptionen für Karteninhaber und Lösungen für Kursblockbesucher in Form von einem Joker. Sprich uns an, wenn Du etwas brauchst.
  • Bitte derzeit eigene Getränke mitbringen. Da wir keine Spülmaschine haben, können wir bei der Reinigung der Gläser nur erschwert ordentliche Hygienevorschriften einhalten.

Sobald mehr Klarheit über das Virus herrscht bzw. er merklich den Rückzug antritt, werden wir wieder einige Regelungen lockern.

Bis dahin bitten wir um Deine Mithilfe und Dein Verständnis.

 

 

Deine persönlichen Stärken - Lerne sie kennen und blühe auf!

Was bringt es Dir Deine Stärken zu kennen? Wenn wir wissen, was wir gut können, können wir das in Herausforderungen abrufen. Wenn ich meine Stärken kenne, sehe ich in mir das Beste und kann das auch bei anderen sehen.

 

Nutze den VIA Inventar der Stärken (VIA-IS)-Test und stelle fest, in welchen der 6 Bereiche Wissen, Mut, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Transzendenz Du Deine Stärken hast. Danach hast Du ein Bewusstsein, was du gut kannst und kannst dieses Wissen für Dich und andere einsetzen. Beim Einsatz Deiner Stärken, blühst Du auf (flourishing!) und bist zufriedener im Leben. Der Test zeigt Dir alle möglichen 24 Stärken auf und wo Deine persönlichen Ausprägungen liegen. Das kann sich je nach Lebenssituation auch verändern, je nach dem, welche Stärke Du in der letzten Zeit besonders zum Einsatz gebracht hast. Man kann den Test also ruhig öfter machen.

 

Wenn man möchte, kann man schwächer ausgeprägte Stärken durch den Einsatz der vorherrschenden Stärken trainieren. Grundlegend soll aber der Fokus auf das gelegt werden, was da ist, also auf die Fülle anstatt auf den Mangel. Die Beschäftigung damit hilft Dir auch, die Stärken Deines Umfeldes / Familie kennenzulernen. Das führt zu einem besseren Miteinander und mehr Lebensqualität. Z.B. weißt Du ganz genau, wann Du wen um welchen Gefallen bitten kannst und er Dir diesen mit Leichtigkeit erfüllen kann, weil er dafür die entsprechende Stärke mitbringt.

 

Neben dem Test empfehle ich Dir auch, Dir Feedback von anderen einzuholen, was Deine Mitmenschen für Deine Stärken halten. I.d.R werden die Erfahrungen aus Deinem Test durch das, was Dein Fremdbild ist, noch gestützt bzw. positiv ergänzt. Oft ist das Naming ein anderes. Schaust Du jedoch genauer hin, wirst Du feststellen, dass beides Hand in Hand geht.

 

Wie positive Emotionen unser Leben verändern

Positive Emotionen wie z.B. Freude, Dankbarkeit, Liebe, Stolz...wirken sich positiv auf unser Leben unser Immunsystem und unsere Handlungsspielräume aus. Und das Gute ist: Wir können das trainieren durch verschiedene Komponenten:

  • Die kognitive Einschätzung unserer Situation
  • Unsere Körperhaltung
  • Unsere Mimik
  • Das Koppeln von Erlebnissen an Empfindungen
  • Uns immer wieder zu einem bestimmten Verhalten motivieren- z.B. Yoga. Wie oft hat Yoga schon zu positivem Empfinden bei Dir geführt?

 

Hier ist nun eine Übung als kleine Trainingseinheit für Deine positiven Emotionen:

  1. Reflektiere, welche positive Emotion war in den letzten 3 Wochen in Deinem Leben besonders vorherrschend.
  2. Frage Dich: Wo war ich? Wie habe ich mich gefühlt? Welche meiner Sinne waren aktiv - wo habe ich das gespürt? Wer war dabei? Was ist passiert?
  3. Verbinde diese Situation mit einem Wort, Geste, einer Körperhaltung, Bild, Laut, Song, Symbol, Duft  und schaffe so ein immer  für Dich abrufbares "Mudra" oder "Mudras"
  4. Welche Menschen, Dinge oder Unternehmungen könnten in Dir dieses Gefühl nochmals erzeugen? Was könntest Du in naher Zukunft tun, um diese Emotion wieder aufleben zu lassen?
  5. Denke darüber nach: Was könntest Du generell ändern, um mehr positive Emotionen in Dein Leben zu bringen? Führe diese Änderungen herbei...

 

Genieße Dein Leben

Genuss ist ein positives Gefühl, das Dein Wohlbefinden und Deine psychische Gesundheit massiv beeinflusst. Er kann nach außen gerichtet sein, z.B. durch bewusstes Wahrnehmen Deiner Umwelt und die Ausübung von Dankbarkeit (s.u.) auf kognitiv emotionaler Ebene. Richtest Du Deine Aufmerksamkeit genussvoll nach innen, so werden angenehme Gefühle bewusst erlebt und genossen.

 

Zunächst solltest Du wissen, wann und wo überhaupt Genuss für Dich entstehen kann. Erstelle also eine Sammlung aus verschiedenen Gegenständen, Erinnerungen, Erlebnissen, die Du mit "Genuss" verbindest oder die dich an Momente erinnern, in denen du diese Emotion intensiv erlebt hast. Welche Form dein Genuss-Portfolio annimmt, kannst du ganz frei entscheiden. Wenn Du daran (zunächst am besten täglich) arbeitest kannst Du du es nutzen, um dich immer wieder positiv aufzuladen.

 

Weitere Anregungen für genussvolles Leben:

  • Sei achtsam und offen für das Schöne und Einzigartige
  • Genieße Alltagserfahrungen (z.B. Duschen sowie Deine Familie und Freunde
  • Feiere gute Nachrichten
  • Plane dir einen perfekten Tag für dich und führe ihn auch durch

Beachte aber, dass Du Dir für Genuss ein bisschen Zeit nehmen solltest. Es geht nicht einfach so nebenbei. Außerdem solltest Dir den Genuss förmlich bewusst ERLAUBEN. Dabei ist es unerheblich, was im Außen gemeinhin als "Genuss" bezeichnet wird. Finde hier Deine ganz persölichen Aspekte. Überfordere Dich nicht. Weniger ist mehr. Lieber wenig und ohne Druck, aber intensiv und vor allem aktiv genossen, als viel und dafür keine Zeit und mal schnell nebenher Denke daran: Genuß ist alltäglich

Übe Dich in Dankbarkeit

Dankbarkeit bereichert unser Leben. Bringen wir sie bewusst in unseren Alltag, sind wir zufriedener und strahlen dies wieder nach außen ab. Diese Zufriedenheit zieht wiederum Positives in unserem Leben an.

 

Heute gebe ich Dir 2 Übungen mit, wie Du Dankbarkeit easy in Deinen Alltag integrieren kannst:

 

  1.  Lege dir Dir ein Glückstagebuch an und nimm dir jeden Abend ein paar Minuten Zeit, um 3 Dinge aufzuschreiben, die an diesem Tag gut waren und begründe kurz warum.
  2. Dankesbrief: Erinnere dich immer mal wieder an einen Menschen, dem du Wichtiges zu verdanken hast. Schreibe der Perseon einen Dankesbrief, mache einen Termin aus und überreiche ihr diesen Brief persönlich.

Mach mit bei meiner Meditationschallenge

Wusstest Du, dass Du durch Meditation Deine Gehirnstrukturen völlig verändern kannst (Neuroplastizität)

Mediation wirkt und das ist wissenschaftlich erwiesen:

6 wissenschaftlich nachgewiesene Vorteile von Meditation und Achtsamkeit

  1. Steigerung deiner Kreativität und Fokus. ...
  2. Meditation reduziert deinen Stress. ...
  3. Du wirst weniger krank. ...
  4. Steigerung deines Einfühlvermögens. ...
  5. Du kannst besser schlafen. ...
  6. Erhöhtes Wohlbefinden und eine bessere Stimmung (bis hin zu unterstützendem Heilungsverfahren bei schweren Depressionen)

Ich habe in den letzten Monaten meine Meditationspraxis offen gestanden stark vernachlässigt. Daher habe ich mir vorgenommen, wieder täglich 5-10 min zu meditieren. Eine intensive Praxis von z.B. einer Stunde ist nicht notwendig, besser sind regelmäßige kleine Einheiten. 6 Wochen braucht es, bis die Neuroplastizität Deines Gehirns wirkungsvoll und spürbar wird. Damit wir dran bleiben, helfen uns kleine gemeinsame Challenges. Ich lade Dich ein, mit mir täglich zu meditieren. Ich werde einen Meditationsbroadcast über Whats App starten, wo ich Dich täglich die nächsten 6 Wochen an Deine Meditionspraxis erinnere. Einmal morgens und einmal abends. Dort kannst Du mir dann antworten, ob Du meditiert hast oder nicht, wenn Du möchtest - musst Du aber nicht. Dieser Broadcast wird für nichts anderes verwendet. Nach 6 Wochen lade ich Dich zu einem Austausch-Treffen ein, damit Du wir uns erzählen können, wie es uns ergangen ist. Es würde mich freuen, wenn wir uns gegenseitig ein wenig challengen... Los geht es am Dienstag, den 07.01.2020, gleich nach den Ferien. Ich werde Dir eine kleine Anleitung als Sprachnachricht schicken, die Du immer wieder abspielen kannst. Du kennst diese Form auch aus meiner Unterrichtspraxis und so hast Du sie gleich für Dich zu Hause  jederzeit abrufbar.

 

Bist Du dabei? Dann schreib mir eine Whats App mit dem Text "Ich bin dabei bei der Meditations-Challenge".

So erstelle ich mein VisionBoard für 2020

Das neue Jahr steht vor der Tür und  ich nutze die Zeit zwischen den Jahren, um zu reflektieren, wie mein 2020 aussehen soll. Dafür möchte ich mir dieses Jahr endlich mal ein Visionboard erstellen.

Ich möchte einmal all das aufschreiben und  bildlich (z.B. durch Zeitungsausschnitte) darstellen, was ich mir für das kommende Jahr vornehme.:

  • Was soll sich im neuen Jahr verändern, weil es mir im Vorjahr nicht dienlich war?
  • Was möchte ich Neues Lernen?
  • Wofür möchte ich mir mehr Zeit nehmen?
  • Welche Ziele habe ich in den Lebensbereichen: Familie, Beruf, Hobbies, Finanzen, Partnerschaft, Persönliches Wachstum & Gesundheit?


Nimmst Du Dir auch etwas für das neue Jahr vor? Und wenn ja, was?

Kleines Ritual für die Rauhnächte

Es herrscht gerade eine mystische Zeit. Am Freitag, den 20.12.2019, haben wir zur Wintersonnenwende 108 Sonnengrüße gemacht, zusammen mit Bine, die uns mit dem Surya Namaskar Mantra begleitet hat.
Jetzt, so kurz vor Weihnachten, kannst Du Dir - auch wenn Du nicht dabei warst - ein bissl Zeit nehmen und diese Wende etwas zelebrieren. Nimm dir 13 Zettelchen, notiere 13 Herzens-Wünsche in der Gegenwart (z.B. "Ich bin gesund"). Ab Beginn der Rauhnächte (25.12.2019)  kannst Du je ein Zettelchen  nach Sonnenuntergang ziehen und, ohne es erneut zu lesen, verbrennen. Den gezogenen Wunsch kannst Du auf diese Weise zur Erfüllung - wenn Du so willst - ans Universum freigeben. Der 13. Zettel bleibt am 06.01.2020 übrig. Lies ihn Dir durch und behalte ihn, denn um diesen darfst Du Dich ganz alleine selbst kümmern. Viel Freude bei diesem kleinen Ritual.

Meine ersten 108 Sonnengrüße

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, 108 Sonnengrüße zu praktizieren und hält man das echt durch, wenn man das zum ersten mal macht?

 

Ich muss gestehen, als ich zum ersten mal vor fast 10 Jahren in Susanne Fröhlichs Buch  "Der Hund, die Krähe, das Om ...und ich" davon las, dachte ich, dass die Hard-Core-Yogis nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Und das, obwohl ich schon seit vielen Jahren Yoga mehr oder weniger regelmäßig praktizierte. Aber mich faszinierte die Beschreibung von Susanne, das man dies nicht nur schaffen kann, sondern, dass es richtig gut tun kann. Und das, obwohl sie damals noch eher zu den Anfänger-Yoginis gehörte (Sie hatte erst knapp 2 Monate vorher mit Yoga begonnen).. Einige Jahre später begegnete mir selbst dieses Ritual zum ersten mal im realen Leben und ich war ganz heiß darauf, ähnliche Erfahrungen, wie Susanne, zu machen und meldete mich zu MEINEN ersten 108 Sonnengrüßen an. Dort angekommen erzählte die Yogalehrerin etwas von hinduistischen Gottheiten und spirituellem Zeug. Ich verstand ziemlich wenig und wollte, dass "ES" endlich los ging, denn mit Spiritualität hatte ich damals rein gar nichts am Hut. Natürlich war ich gespannt darauf, ob ich es schaffe oder ob ich aufgeben müsse. Und tatsächlich, schon nach den ersten 36 Runden meldete sich mein Monkey Mind: "Warum tust Du Dir das an? Erst 36, es kommt mir vor wie 360? Und langweilig ist es auch noch - immerzu das Gleiche. Das halte ich nicht aus, wie komm ich aus der Nummer raus? Und meine Arme tun sooo weh...." Natürlich machte ich weiter und weiter und weiter. So stark im Außen war ich damals noch unterwegs, dass ich mir nicht die Blöße geben wollte, das Handtuch zu werfen. Denn schließlich kann man ja jederzeit eine Pause einlegen, anstatt sich zu überfordern. Doch auf die Art konnte ich spüren, wie es in mir mit zunehmender Sonnengrußpraxis ruhiger und ruhiger und ruhiger wurde- und zwar gerade weil der Ablauf so immer und immer wieder gleich war. Irgendwann war ich in einem totalen Flow-Zustand. Der Kopf war leer, der Körper bewegte sich wie von allein und ich konnte völllig abtauchen in diese tiefe, reinigende, bewegte Meditionsform. Ich "schaffte" es tatsächlich, aber es war kein "Schaffen" mehr. Es war ein Genuß.

 

Seither gehört diese Praxis mindestens 2x jährlich zu meinen festen Yoga-Ritualen. Natürlich will ich Euch nicht verschweigen, dass ich beim ersten mal auch enormen Muskelkater hatte. Beim zweiten mal kümmerte ich mich dann im Anschluss besser um mich selbst. Nahm Magnesium, pflegte mich mit Massageöl und nahm ein schönes Bad. Das würde ich allen Anfängern unter Euch unbedingt empfehlen.  Ob ich 108 Sonnengrüße mache oder eine normale 1-2 stündige Yoga-Praxis spielt heute, rein vom Muskelkater her, keine Rolle mehr. Entscheidend ist aber der mentale Effekt, der sich bei 108 Sonnengrüßen nochmal ganz von einer variantenreicheren Praxis unterscheidet. Durch die ständige Wiederholung, gelingt es wirklich ganz bei Dir und Deinem Atem zu sein und ein Gefühl des "Ankommens bei Dir selbst" zu erzeugen, so dass DEIN inneres Licht nach Außen strahlt wie die Sonne.