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Wie sieht Dein Self-Care Bingo aus?

Selfcare Bingo (Vergrößern per Klick)
Selfcare Bingo (Vergrößern per Klick)

Geht es Dir auch so? Denkst Du oft Du kommst viel zu kurz? Kommt immer erst alles andere und dann Du? Erst der Job, die Familie, der Haushalt...? Wenn Du Dir mehr Freiraum schaffen könntest, was würdest Du dann tun? Bist Du Dir darüber im Klaren? Ist es nicht so, dass wenn wir glücklich sind, dass dann alles andere mit leichter Hand geschieht? Sind wir glücklich, wenn wir ständig verzichten? Oder sind wir uns unseres Glückes gar nicht bewusst?

 

Ich denke manchmal, ich bräuchte noch mehr Zeit für mich. Doch wenn ich mir dann so meine kleinen Rituale anschaue, die ich - manche täglich, manche nur ab und zu - regelmäßig in meinen Alltag eingebaut und lieben gelernt habe, dann kann ich eigentlich ganz zufrieden sein.

 

Es muss ja nicht immer gleich der Wellness-Urlaub sein oder ein großes Yoga-Retreat. Die kleinen Schritte sind es doch, die unser Leben lebenswert machen.

 

Wie sieht Dein Self-Care  Bingo aus? Wie Du siehst habe ich noch ein paar freie Felder. Schreib mir doch einmal und inspiriere mich.

 

Ich würde mich freuen!

 

Eine inspirierende Antwort habe ich schon und das muss ich ergänzen:

Singen und Tanzen und an einem Gewässer sein - beim Segeln, schwimmen oder einfach nur das Wasser beobachten...

Kleine Geschichte der Achtsamkeit

Kleine Achtsamkeits-Geschichte
Kleine Achtsamkeits-Geschichte

Achtsam sein

 

Ich liebe diese kleine so wahre Geschichte, Du auch?

 

Ein Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne. Er sagte:

"Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich sitze, dann sitze ich,

wenn ich esse, dann esse ich,

wenn ich liebe, dann liebe ich ..."

 

Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: "Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?"

 

Er sagte wiederum:

"Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich ... "

 

Wieder sagten die Leute: "Aber das tun wir doch auch!" Er aber sagte zu ihnen:

"Nein - wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel."

Bist du vertraut mit den 7 "Schaltern" des Glücks?

Die sieben Schalter des Glücks
Die sieben Schalter des Glücks

Wenn folgende sieben Schalter des Glücks zu einem natürlichen Teil deines Lebens werden, erscheint das Glück in deinem Leben mit Leichtigkeit 🍀:


✨ Lass los.
✨ Sei dankbar.
✨ Gib dir selbst.
✨ Gib anderen.
✨ Genieße.
✨ Vergib dir und anderen.
✨ Sei offen und verbinde dich.

Aus dem 21-tägigen Meditations-Programm "Meditation zur Fülle" von Deepak Chopra, das ich gemacht habe uns als sehr, sehr bereichernd empfand.

 

Wenn Du bei einem solchen Programm einmal mitmachen möchtest, dann schau Dich doch bei Deepak einmal um

Negative Gedanken in Frage stellen - mit der ABCDE Methode nach Ellis

ABCDE Methode nach Ellis
ABCDE Methode nach Ellis

Manchmal läuft es nicht so wie man möchte. Eine Panne, eine Einschränkung reiht sich an die andere und die Gedanken kreisen und kreisen und werden immer negativer. Es gelingt nicht, das Positive zu fokussieren.

 

Probiere in solchen Fällen doch einmal die ABCDE - Methode nach Ellis. auch genannt "One-Door-Opens"-Methode.

 

Wie der Name schon sagt, wird hier versucht, negative Gedanken ins positive umzuwandeln, bis sich eine neue Tür öffnen kann, weil wir gedankliche und emotionale Blockaden lösen:

Schreibe Dir doch zu Deinen negativen Gedanken folgendes auf: 

 

A = Was war das auslösendes Ereignis (activating event), d.h. was hat zu den Gedanken geführ?

B = Wie sind Deine Bewertung (Beliefs) und Deine spontanen Gedanken zu diesem Ereignis. Einfach wertfrei ohne Nachzudenken sprudeln lassen.

C = Konsequenzen (Consequences): was ist die (emotionale) Folge aus A und B in Dir?

D = Disput: Stelle Deine (häufig irrationalen) Gedanken in Frage und gelange so zu neuen Überzeugungen:

E = Effekte: Eruiere und spüre auch später die emotionale, kognitive Wirkung Deiner neuen Überzeugungen

 

F könnte man mit "forcefully applying new beliefs" ergänzen, wo Du Deine Überzeugungen in Deinem Alltag immer wieder fokussierst und so manifestierst.

 

Ich habe diese Übung zuletzt gemacht, weil mich die Corona-Einschränkungen, die für unseren Yoga-Unterricht immer noch herrschen, beginnen zu ärgern und zu nerven. Ich verfalle dann in Wut- und Ungerechtigkeitsgefühle, ohne dabei wirklich etwas zu verändern, geschweige denn dies zu können. Die Übung durchzuführen hat mich wieder offener gemacht für Geduld, aber auch für das, was an Veränderungen auf uns zukommen wird. Hoffnung ist entstanden und ich bin nun der Überzeugung, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis wir uns zumindest draußen wieder sehen und gemeinsam vor Ort Yoga praktizieren können. Und ich  habe wieder gedanklichen Freiraum gewonnen, an Ideen und Konzepten zu arbeiten, wie wir neben den Präsenz-Stunden weiterhin den online Unterricht anbieten können. Es bleibt also spannend und ich bin aus dem schwarzen Loch meiner Gedanken wieder herausgekrabbelt. Probiere es mal aus!  "Hab Geduld mit jeden Tag Deines Lebens".

Auch dies geht vorüber

sufi Geschichte: Auch dies geht vorüber
sufi Geschichte: Auch dies geht vorüber

Eine alte Sufi-Geschichte (gekürzt)

 

Ein König bat die Weisen und Gelehrten seines Hofes um einen speziellen Ring: „Ich möchte, dass ihr mir einen schönen Ring fertigt, der mir eine Botschaft überbringt, die mir in schwierigen Zeiten völliger Verzweifelung hilft. Dieser Satz muss sehr kurz sein, damit er eingraviert werden kann.“

All die Weisen, (...) hätten lange Abhandlungen darüber schreiben können, aber sie wussten nicht, wie sie eine solche Botschaft aus zwei oder drei Worten verfassen sollten, ...

Der König hatte einen älteren Diener, der zu ihm sagte: „Ich bin weder ein weiser Mann, noch ein Gelehrter, aber ich kenne die Botschaft, die du suchst, (...)“ Der alte Mann schrieb drei Worte auf ein kleines Stück Papier, faltete es und reichte es dem König mit der Anmerkung: „Lies es noch nicht jetzt, hebe es dir auf. Öffne den Zettel nur, wenn du das Gefühl hast, dass alles schiefläuft und du keinen Ausweg aus deiner Situation findest.“

Als Eindringlinge in das Land kamen und der König auf seinem Pferd fliehen musste, um sein Leben zu retten, während seine Feinde ihn verfolgten, war dieser Moment gekommen. Er kam an einen Ort, an dem die Straße vor einem Abgrund endete. Er war allein und stand an einer Klippe über einem tiefen Abgrund. Dort hinunter zu fallen, wäre das Ende gewesen. (...)

Auf einmal erinnerte er sich an den Zettel. Er öffnete ihn und fand darin folgende Botschaft vor: (...)Während er den Satz las, wurde er ganz still. „Auch dies geht vorüber.“

Während er diesen Satz las, verirrten sich seine Feinde im Wald, weil sie vom Weg abgekommen waren, (...). Der König verspürte große Dankbarkeit gegenüber seinem Diener. Diese Worte hatten wie ein Wunder gewirkt. Er faltete den Zettel wieder zusammen und steckte ihn wieder ein.

(...) Der Tag, an dem er siegreich wieder in seine Hauptstadt einzog, wurde in der ganzen Stadt gefeiert, mit Musik und Tanz. (...)

Der König wollte die Freude mit dem älteren Diener teilen, dem er diese einzigartige Weisheit zu verdanken hatte. Er erzählte ihm, wie ihm diese Worte dabei geholfen hatten, den Kopf nicht in den Sand zu stecken oder aufzugeben, als alles verloren schien.

Der alte Mann, der lächelte, weil er die Freude des Königs verstand, sagte zu ihm: „Auch jetzt ist es wieder der richtige Moment. Nun sieh dir noch einmal die Botschaft an.“

„Was meinst du damit?“ sagte der König. „Jetzt bin ich siegreich. Das Volk feiert mich. Ich bin nicht verzweifelt, ich bin in keiner auswegslosen Situation.“

Der ältere Diener sagte: „Hör mir zu, diese Botschaft ist nicht nur für Zeiten der Verzweiflung, sie ist auch für Zeiten der Freude. Sie gilt nicht nur, wenn du Verlierer bist. Sie gilt auch, wenn du Sieger bist. (...)“

Der König öffnete das gefaltete Papier und las darauf erneut: „Auch dies geht vorüber.“ Und plötzlich verstand er die Tiefgründigkeit dieser Worte. Es überkam ihn derselbe Frieden, dieselbe Stille – mitten in der Menge, die jubilierte, feierte und tanzte.

„Erinnere dich daran, dass jeder Umstand einmal vorbeigeht, sei es, weil er vergangen ist oder weil du dich daran gewöhnt hast“, erinnerte ihn der alte Diener. (...)

Alles in diesem Leben ist vergänglich. Wenn die Dinge gut laufen, solltest du sie genießen, weil sie nicht ewig andauern werden. Und wenn die Dinge schlecht laufen, dann habe keine Sorge, denn auch sie werden nicht ewig andauern. (...)

Du bist die Wirklichkeit, alles andere ist nur ein Traum. Es gibt schöne Träume, und es gibt Alpträume. Aber es spielt keine Rolle, ob es ein schöner Traum oder ein Alptraum ist. Was eine Rolle spielt, ist wer den Traum sieht. Dieses Sehen ist die einzige Wirklichkeit.

Schau ohne Erwartung, ohne Bewertung und du siehst Liebe und Schönheit überall.

 

Autor unbekannt

Kostenloses #stayathome Survival Package für Deine Entspannung

In diesen Zeiten gibt es viele Menschen, die sehr angespannt sind. Viele Anforderungen lasten auf uns: Homeschooling, Homeoffice (häufig an unergonomischen Arbeitsplätzen), Hausarbeit in potenzierter Form, der Versuch unsere Jobs zu sichern oder gar der Verlust des Arbeitsplatzes, trotzallem das Immunsystem durch Bewegung und gute Ernährung stärken, die Kinder bei Laune halten, Bedürftigen helfen und vielleicht sind wir auch von Krankheit selbst oder im Umfeld betroffen usw usw. Um dem was entgegen zu setzen gibt es jetzt bei Your Timeout...

 

... das 3- wöchige #stayathome Survival-Package für Deine mentale und körperliche Entspannung.

3 kleine Einheiten (10-20 min. maximal) pro Woche, die Du flexibel auswählen kannst.

  • Yoga Nidra für einen entspannten Schlaf
  • Kleines Schulter Nacken-Programm
  • Liebende Güte Meditation

Mein Angebot ist einerseits der Dank für die Treue meiner lieben Teilnehmer/innen, aber auch für die ins Leben gerufen worden, die Entspannung dringend brauchen und dafür nichts bezahlen können oder wollen. Leite es also ganz, ganz gerne weiter. Es ist auch für ältere Menschen super geeignet.

 

Corona & Yoga: Was nun?

Keine Panik - aber Verantwortungsbewusstsein

 

Corona wird von vielen als Schrecken betrachtet und medial ausgeschlachtet. Und Zweifels ohne ist es ein sehr ernstes Thema! Doch was will es uns sagen? Ruft es uns nicht zum Innehalten auf - manche werden durch Quarantäne-Maßnahmen sogar schon dazu gezwungen. Und dazu, sich ganz bewusst mit seiner Gesunderhaltung und der Stärkung des Immunsystems auseinander zu setzen. Dieses Virus lehrt uns Achtsamkeit mit und Rücksicht auf uns selbst, unsere Mitmenschen und unsere Umwelt. Und das hoffentlich mit Pandemie-artigen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Letztlich hat es also sogar was Positives.

 

 

Als Yogastudio sind wir vor allem ein Platz für Auszeit und Ruhe. Gerade deshalb tragen und übernehmen wir, genauso wie alle anderen, Verantwortung für unsere Teilnehmer und Mitmenschen, die in unseren Räumlichkeiten ein und aus gehen. Nichts liegt uns ferner, als den Unterricht einzustellen. Im Gegenteil, ihr sollt weiterhin gelassen zum Yoga kommen. Wir halten uns an die Hygieneregeln, aber zusätzlich:

 

Stärke Dein Immunsystem, um Dich selbst zu schützen durch:

  • Viel Bewegung, neben regelmäßiger Yogapraxis natürlich auch an der frischen Luft,
  • Eine ausgewogene Ernährung. Verzichte auf Nikotin und mäßige den Alkoholkonsum
  • Reinigung der Atemwege: tägliche Nasenspülung mit Kochsalzlösung, Zungenschaben sowie tiefe Bauchatmung
  • YOUR TIMEOUT: ausreichend Ruhepausen in Deinem Alltag und genügend Schlaf
  • Positive Gedanken, Emotionen, Affirmationen und Meditation ( z.B. die Beachtung der Tipps aus meinen  Auszeit-Impulsen der letzten und folgenden Wochen - s.u.),.Psychisches Wohlbefinden stärkt nachweislich das Immunsystem
  • Unterstützung durch REINE ätherische Öle, wie z.B. Lemon und onGuard von doTerra

Deine persönlichen Stärken - Lerne sie kennen und blühe auf!

Charakterstärken kennenlernen und aufblühen
Charakterstärken kennenlernen und aufblühen

Was bringt es Dir Deine Stärken zu kennen? Wenn wir wissen, was wir gut können, können wir das in Herausforderungen abrufen. Wenn ich meine Stärken kenne, sehe ich in mir das Beste und kann das auch bei anderen sehen.

 

Nutze den VIA Inventar der Stärken (VIA-IS)-Test und stelle fest, in welchen der 6 Bereiche Wissen, Mut, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Transzendenz Du Deine Stärken hast. Danach hast Du ein Bewusstsein, was du gut kannst und kannst dieses Wissen für Dich und andere einsetzen. Beim Einsatz Deiner Stärken, blühst Du auf (flourishing!) und bist zufriedener im Leben. Der Test zeigt Dir alle möglichen 24 Stärken auf und wo Deine persönlichen Ausprägungen liegen. Das kann sich je nach Lebenssituation auch verändern, je nach dem, welche Stärke Du in der letzten Zeit besonders zum Einsatz gebracht hast. Man kann den Test also ruhig öfter machen.

 

Wenn man möchte, kann man schwächer ausgeprägte Stärken durch den Einsatz der vorherrschenden Stärken trainieren. Grundlegend soll aber der Fokus auf das gelegt werden, was da ist, also auf die Fülle anstatt auf den Mangel. Die Beschäftigung damit hilft Dir auch, die Stärken Deines Umfeldes / Familie kennenzulernen. Das führt zu einem besseren Miteinander und mehr Lebensqualität. Z.B. weißt Du ganz genau, wann Du wen um welchen Gefallen bitten kannst und er Dir diesen mit Leichtigkeit erfüllen kann, weil er dafür die entsprechende Stärke mitbringt.

 

Neben dem Test empfehle ich Dir auch, Dir Feedback von anderen einzuholen, was Deine Mitmenschen für Deine Stärken halten. I.d.R werden die Erfahrungen aus Deinem Test durch das, was Dein Fremdbild ist, noch gestützt bzw. positiv ergänzt. Oft ist das Naming ein anderes. Schaust Du jedoch genauer hin, wirst Du feststellen, dass beides Hand in Hand geht.

 

Wie positive Emotionen unser Leben verändern

Positive Emotionen
Positive Emotionen

Positive Emotionen wie z.B. Freude, Dankbarkeit, Liebe, Stolz...wirken sich positiv auf unser Leben unser Immunsystem und unsere Handlungsspielräume aus. Und das Gute ist: Wir können das trainieren durch verschiedene Komponenten:

  • Die kognitive Einschätzung unserer Situation
  • Unsere Körperhaltung
  • Unsere Mimik
  • Das Koppeln von Erlebnissen an Empfindungen
  • Uns immer wieder zu einem bestimmten Verhalten motivieren- z.B. Yoga. Wie oft hat Yoga schon zu positivem Empfinden bei Dir geführt?

 

Hier ist nun eine Übung als kleine Trainingseinheit für Deine positiven Emotionen:

  1. Reflektiere, welche positive Emotion war in den letzten 3 Wochen in Deinem Leben besonders vorherrschend.
  2. Frage Dich: Wo war ich? Wie habe ich mich gefühlt? Welche meiner Sinne waren aktiv - wo habe ich das gespürt? Wer war dabei? Was ist passiert?
  3. Verbinde diese Situation mit einem Wort, Geste, einer Körperhaltung, Bild, Laut, Song, Symbol, Duft  und schaffe so ein immer  für Dich abrufbares "Mudra" oder "Mudras"
  4. Welche Menschen, Dinge oder Unternehmungen könnten in Dir dieses Gefühl nochmals erzeugen? Was könntest Du in naher Zukunft tun, um diese Emotion wieder aufleben zu lassen?
  5. Denke darüber nach: Was könntest Du generell ändern, um mehr positive Emotionen in Dein Leben zu bringen? Führe diese Änderungen herbei...

 

Genieße Dein Leben

Genuss-Sammlung erstellen
Genuss-Sammlung erstellen

Genuss ist ein positives Gefühl, das Dein Wohlbefinden und Deine psychische Gesundheit massiv beeinflusst. Er kann nach außen gerichtet sein, z.B. durch bewusstes Wahrnehmen Deiner Umwelt und die Ausübung von Dankbarkeit (s.u.) auf kognitiv emotionaler Ebene. Richtest Du Deine Aufmerksamkeit genussvoll nach innen, so werden angenehme Gefühle bewusst erlebt und genossen.

 

Zunächst solltest Du wissen, wann und wo überhaupt Genuss für Dich entstehen kann. Erstelle also eine Sammlung aus verschiedenen Gegenständen, Erinnerungen, Erlebnissen, die Du mit "Genuss" verbindest oder die dich an Momente erinnern, in denen du diese Emotion intensiv erlebt hast. Welche Form dein Genuss-Portfolio annimmt, kannst du ganz frei entscheiden. Wenn Du daran (zunächst am besten täglich) arbeitest kannst Du du es nutzen, um dich immer wieder positiv aufzuladen.

 

Weitere Anregungen für genussvolles Leben:

  • Sei achtsam und offen für das Schöne und Einzigartige
  • Genieße Alltagserfahrungen (z.B. Duschen sowie Deine Familie und Freunde
  • Feiere gute Nachrichten
  • Plane dir einen perfekten Tag für dich und führe ihn auch durch

Beachte aber, dass Du Dir für Genuss ein bisschen Zeit nehmen solltest. Es geht nicht einfach so nebenbei. Außerdem solltest Dir den Genuss förmlich bewusst ERLAUBEN. Dabei ist es unerheblich, was im Außen gemeinhin als "Genuss" bezeichnet wird. Finde hier Deine ganz persölichen Aspekte. Überfordere Dich nicht. Weniger ist mehr. Lieber wenig und ohne Druck, aber intensiv und vor allem aktiv genossen, als viel und dafür keine Zeit und mal schnell nebenher Denke daran: Genuß ist alltäglich

Übe Dich in Dankbarkeit

Dankbarkeits-Übung
Dankbarkeits-Übung

Dankbarkeit bereichert unser Leben. Bringen wir sie bewusst in unseren Alltag, sind wir zufriedener und strahlen dies wieder nach außen ab. Diese Zufriedenheit zieht wiederum Positives in unserem Leben an.

 

Heute gebe ich Dir 2 Übungen mit, wie Du Dankbarkeit easy in Deinen Alltag integrieren kannst:

 

  1.  Lege dir Dir ein Glückstagebuch an und nimm dir jeden Abend ein paar Minuten Zeit, um 3 Dinge aufzuschreiben, die an diesem Tag gut waren und begründe kurz warum.
  2. Dankesbrief: Erinnere dich immer mal wieder an einen Menschen, dem du Wichtiges zu verdanken hast. Schreibe der Perseon einen Dankesbrief, mache einen Termin aus und überreiche ihr diesen Brief persönlich.

Mach mit bei meiner Meditationschallenge

Wirkung von Meditation
Wirkung von Meditation

Wusstest Du, dass Du durch Meditation Deine Gehirnstrukturen völlig verändern kannst (Neuroplastizität)

Mediation wirkt und das ist wissenschaftlich erwiesen:

6 wissenschaftlich nachgewiesene Vorteile von Meditation und Achtsamkeit

  1. Steigerung deiner Kreativität und Fokus. ...
  2. Meditation reduziert deinen Stress. ...
  3. Du wirst weniger krank. ...
  4. Steigerung deines Einfühlvermögens. ...
  5. Du kannst besser schlafen. ...
  6. Erhöhtes Wohlbefinden und eine bessere Stimmung (bis hin zu unterstützendem Heilungsverfahren bei schweren Depressionen)

Ich habe in den letzten Monaten meine Meditationspraxis offen gestanden stark vernachlässigt. Daher habe ich mir vorgenommen, wieder täglich 5-10 min zu meditieren. Eine intensive Praxis von z.B. einer Stunde ist nicht notwendig, besser sind regelmäßige kleine Einheiten. 6 Wochen braucht es, bis die Neuroplastizität Deines Gehirns wirkungsvoll und spürbar wird. Damit wir dran bleiben, helfen uns kleine gemeinsame Challenges. Ich lade Dich ein, mit mir täglich zu meditieren. Ich werde einen Meditationsbroadcast über Whats App starten, wo ich Dich täglich die nächsten 6 Wochen an Deine Meditionspraxis erinnere. Einmal morgens und einmal abends. Dort kannst Du mir dann antworten, ob Du meditiert hast oder nicht, wenn Du möchtest - musst Du aber nicht. Dieser Broadcast wird für nichts anderes verwendet. Nach 6 Wochen lade ich Dich zu einem Austausch-Treffen ein, damit Du wir uns erzählen können, wie es uns ergangen ist. Es würde mich freuen, wenn wir uns gegenseitig ein wenig challengen... Los geht es am Dienstag, den 07.01.2020, gleich nach den Ferien. Ich werde Dir eine kleine Anleitung als Sprachnachricht schicken, die Du immer wieder abspielen kannst. Du kennst diese Form auch aus meiner Unterrichtspraxis und so hast Du sie gleich für Dich zu Hause  jederzeit abrufbar.

 

Bist Du dabei? Dann schreib mir eine Whats App mit dem Text "Ich bin dabei bei der Meditations-Challenge".

So erstelle ich mein VisionBoard für 2020

Erstellung Visionboard
Erstellung Visionboard

Das neue Jahr steht vor der Tür und  ich nutze die Zeit zwischen den Jahren, um zu reflektieren, wie mein 2020 aussehen soll. Dafür möchte ich mir dieses Jahr endlich mal ein Visionboard erstellen.

Ich möchte einmal all das aufschreiben und  bildlich (z.B. durch Zeitungsausschnitte) darstellen, was ich mir für das kommende Jahr vornehme.:

  • Was soll sich im neuen Jahr verändern, weil es mir im Vorjahr nicht dienlich war?
  • Was möchte ich Neues Lernen?
  • Wofür möchte ich mir mehr Zeit nehmen?
  • Welche Ziele habe ich in den Lebensbereichen: Familie, Beruf, Hobbies, Finanzen, Partnerschaft, Persönliches Wachstum & Gesundheit?


Nimmst Du Dir auch etwas für das neue Jahr vor? Und wenn ja, was?

Kleines Ritual für die Rauhnächte

Ritual in den Rauhnächten
Ritual in den Rauhnächten

Es herrscht gerade eine mystische Zeit. Am Freitag, den 20.12.2019, haben wir zur Wintersonnenwende 108 Sonnengrüße gemacht, zusammen mit Bine, die uns mit dem Surya Namaskar Mantra begleitet hat.
Jetzt, so kurz vor Weihnachten, kannst Du Dir - auch wenn Du nicht dabei warst - ein bissl Zeit nehmen und diese Wende etwas zelebrieren. Nimm dir 13 Zettelchen, notiere 13 Herzens-Wünsche in der Gegenwart (z.B. "Ich bin gesund"). Ab Beginn der Rauhnächte (25.12.2019)  kannst Du je ein Zettelchen  nach Sonnenuntergang ziehen und, ohne es erneut zu lesen, verbrennen. Den gezogenen Wunsch kannst Du auf diese Weise zur Erfüllung - wenn Du so willst - ans Universum freigeben. Der 13. Zettel bleibt am 06.01.2020 übrig. Lies ihn Dir durch und behalte ihn, denn um diesen darfst Du Dich ganz alleine selbst kümmern. Viel Freude bei diesem kleinen Ritual.

Meine ersten 108 Sonnengrüße

Wirkung 108 Sonnengrüße
Wirkung 108 Sonnengrüße

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, 108 Sonnengrüße zu praktizieren und hält man das echt durch, wenn man das zum ersten mal macht?

 

Ich muss gestehen, als ich zum ersten mal vor fast 10 Jahren in Susanne Fröhlichs Buch  "Der Hund, die Krähe, das Om ...und ich" davon las, dachte ich, dass die Hard-Core-Yogis nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Und das, obwohl ich schon seit vielen Jahren Yoga mehr oder weniger regelmäßig praktizierte. Aber mich faszinierte die Beschreibung von Susanne, das man dies nicht nur schaffen kann, sondern, dass es richtig gut tun kann. Und das, obwohl sie damals noch eher zu den Anfänger-Yoginis gehörte (Sie hatte erst knapp 2 Monate vorher mit Yoga begonnen).. Einige Jahre später begegnete mir selbst dieses Ritual zum ersten mal im realen Leben und ich war ganz heiß darauf, ähnliche Erfahrungen, wie Susanne, zu machen und meldete mich zu MEINEN ersten 108 Sonnengrüßen an. Dort angekommen erzählte die Yogalehrerin etwas von hinduistischen Gottheiten und spirituellem Zeug. Ich verstand ziemlich wenig und wollte, dass "ES" endlich los ging, denn mit Spiritualität hatte ich damals rein gar nichts am Hut. Natürlich war ich gespannt darauf, ob ich es schaffe oder ob ich aufgeben müsse. Und tatsächlich, schon nach den ersten 36 Runden meldete sich mein Monkey Mind: "Warum tust Du Dir das an? Erst 36, es kommt mir vor wie 360? Und langweilig ist es auch noch - immerzu das Gleiche. Das halte ich nicht aus, wie komm ich aus der Nummer raus? Und meine Arme tun sooo weh...." Natürlich machte ich weiter und weiter und weiter. So stark im Außen war ich damals noch unterwegs, dass ich mir nicht die Blöße geben wollte, das Handtuch zu werfen. Denn schließlich kann man ja jederzeit eine Pause einlegen, anstatt sich zu überfordern. Doch auf die Art konnte ich spüren, wie es in mir mit zunehmender Sonnengrußpraxis ruhiger und ruhiger und ruhiger wurde- und zwar gerade weil der Ablauf so immer und immer wieder gleich war. Irgendwann war ich in einem totalen Flow-Zustand. Der Kopf war leer, der Körper bewegte sich wie von allein und ich konnte völllig abtauchen in diese tiefe, reinigende, bewegte Meditionsform. Ich "schaffte" es tatsächlich, aber es war kein "Schaffen" mehr. Es war ein Genuß.

 

Seither gehört diese Praxis mindestens 2x jährlich zu meinen festen Yoga-Ritualen. Natürlich will ich Euch nicht verschweigen, dass ich beim ersten mal auch enormen Muskelkater hatte. Beim zweiten mal kümmerte ich mich dann im Anschluss besser um mich selbst. Nahm Magnesium, pflegte mich mit Massageöl und nahm ein schönes Bad. Das würde ich allen Anfängern unter Euch unbedingt empfehlen.  Ob ich 108 Sonnengrüße mache oder eine normale 1-2 stündige Yoga-Praxis spielt heute, rein vom Muskelkater her, keine Rolle mehr. Entscheidend ist aber der mentale Effekt, der sich bei 108 Sonnengrüßen nochmal ganz von einer variantenreicheren Praxis unterscheidet. Durch die ständige Wiederholung, gelingt es wirklich ganz bei Dir und Deinem Atem zu sein und ein Gefühl des "Ankommens bei Dir selbst" zu erzeugen, so dass DEIN inneres Licht nach Außen strahlt wie die Sonne.