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Wie positive Emotionen unser Leben verändern

Positive Emotionen wie z.B. Freude, Dankbarkeit, Liebe, Stolz...wirken sich positiv auf unser Leben und unsere Handlungsspielräume aus. Und das Gute ist: Wir können das trainieren durch verschiedene Komponenten:

  • Die kognitive Einschätzung unserer Situation
  • Unsere Körperhaltung
  • Unsere Mimik
  • Das Koppeln von Erlebnissen an Empfindungen
  • Uns immer wieder zu einem bestimmten Verhalten motivieren- z.B. Yoga. Wie oft hat Yoga schon zu positivem Empfinden bei Dir geführt?

 

Hier ist nun eine Übung als kleine Trainingseinheit für Deine positiven Emotionen:

  1. Reflektiere, welche positive Emotion war in den letzten 3 Wochen in Deinem Leben besonders vorherrschend.
  2. Frage Dich: Wo war ich? Wie habe ich mich gefühlt? Welche meiner Sinne waren aktiv - wo habe ich das gespürt? Wer war dabei? Was ist passiert?
  3. Verbinde diese Situation mit einem Wort, Geste, einer Körperhaltung, Bild, Laut, Song, Symbol, Duft  und schaffe so ein immer  für Dich abrufbares "Mudra" oder "Mudras"
  4. Welche Menschen, Dinge oder Unternehmungen könnten in Dir dieses Gefühl nochmals erzeugen? Was könntest Du in naher Zukunft tun, um diese Emotion wieder aufleben zu lassen?
  5. Denke darüber nach: Was könntest Du generell ändern, um mehr positive Emotionen in Dein Leben zu bringen? Führe diese Änderungen herbei...

 

Genieße Dein Leben

Genuss ist ein positives Gefühl, das Dein Wohlbefinden und Deine psychische Gesundheit massiv beeinflusst. Er kann nach außen gerichtet sein, z.B. durch bewusstes Wahrnehmen Deiner Umwelt und die Ausübung von Dankbarkeit (s.u.) auf kognitiv emotionaler Ebene. Richtest Du Deine Aufmerksamkeit genussvoll nach innen, so werden angenehme Gefühle bewusst erlebt und genossen.

 

Zunächst solltest Du wissen, wann und wo überhaupt Genuss für Dich entstehen kann. Erstelle also eine Sammlung aus verschiedenen Gegenständen, Erinnerungen, Erlebnissen, die Du mit "Genuss" verbindest oder die dich an Momente erinnern, in denen du diese Emotion intensiv erlebt hast. Welche Form dein Genuss-Portfolio annimmt, kannst du ganz frei entscheiden. Wenn Du daran (zunächst am besten täglich) arbeitest kannst Du du es nutzen, um dich immer wieder positiv aufzuladen.

 

Weitere Anregungen für genussvolles Leben:

  • Sei achtsam und offen für das Schöne und Einzigartige
  • Genieße Alltagserfahrungen (z.B. Duschen sowie Deine Familie und Freunde
  • Feiere gute Nachrichten
  • Plane dir einen perfekten Tag für dich und führe ihn auch durch

Beachte aber, dass Du Dir für Genuss ein bisschen Zeit nehmen solltest. Es geht nicht einfach so nebenbei. Außerdem solltest Dir den Genuss förmlich bewusst ERLAUBEN. Dabei ist es unerheblich, was im Außen gemeinhin als "Genuss" bezeichnet wird. Finde hier Deine ganz persölichen Aspekte. Überfordere Dich nicht. Weniger ist mehr. Lieber wenig und ohne Druck, aber intensiv und vor allem aktiv genossen, als viel und dafür keine Zeit und mal schnell nebenher Denke daran: Genuß ist alltäglich

Übe Dich in Dankbarkeit

Dankbarkeit bereichert unser Leben. Bringen wir sie bewusst in unseren Alltag, sind wir zufriedener und strahlen dies wieder nach außen ab. Diese Zufriedenheit zieht wiederum Positives in unserem Leben an.

 

Heute gebe ich Dir 2 Übungen mit, wie Du Dankbarkeit easy in Deinen Alltag integrieren kannst:

 

  1.  Lege dir Dir ein Glückstagebuch an und nimm dir jeden Abend ein paar Minuten Zeit, um 3 Dinge aufzuschreiben, die an diesem Tag gut waren und begründe kurz warum.
  2. Dankesbrief: Erinnere dich immer mal wieder an einen Menschen, dem du Wichtiges zu verdanken hast. Schreibe der Perseon einen Dankesbrief, mache einen Termin aus und überreiche ihr diesen Brief persönlich.

Mach mit bei meiner Meditationschallenge

Wusstest Du, dass Du durch Meditation Deine Gehirnstrukturen völlig verändern kannst (Neuroplastizität)

Mediation wirkt und das ist wissenschaftlich erwiesen:

6 wissenschaftlich nachgewiesene Vorteile von Meditation und Achtsamkeit

  1. Steigerung deiner Kreativität und Fokus. ...
  2. Meditation reduziert deinen Stress. ...
  3. Du wirst weniger krank. ...
  4. Steigerung deines Einfühlvermögens. ...
  5. Du kannst besser schlafen. ...
  6. Erhöhtes Wohlbefinden und eine bessere Stimmung (bis hin zu unterstützendem Heilungsverfahren bei schweren Depressionen)

Ich habe in den letzten Monaten meine Meditationspraxis offen gestanden stark vernachlässigt. Daher habe ich mir vorgenommen, wieder täglich 5-10 min zu meditieren. Eine intensive Praxis von z.B. einer Stunde ist nicht notwendig, besser sind regelmäßige kleine Einheiten. 6 Wochen braucht es, bis die Neuroplastizität Deines Gehirns wirkungsvoll und spürbar wird. Damit wir dran bleiben, helfen uns kleine gemeinsame Challenges. Ich lade Dich ein, mit mir täglich zu meditieren. Ich werde einen Meditationsbroadcast über Whats App starten, wo ich Dich täglich die nächsten 6 Wochen an Deine Meditionspraxis erinnere. Einmal morgens und einmal abends. Dort kannst Du mir dann antworten, ob Du meditiert hast oder nicht, wenn Du möchtest - musst Du aber nicht. Dieser Broadcast wird für nichts anderes verwendet. Nach 6 Wochen lade ich Dich zu einem Austausch-Treffen ein, damit Du wir uns erzählen können, wie es uns ergangen ist. Es würde mich freuen, wenn wir uns gegenseitig ein wenig challengen... Los geht es am Dienstag, den 07.01.2020, gleich nach den Ferien. Ich werde Dir eine kleine Anleitung als Sprachnachricht schicken, die Du immer wieder abspielen kannst. Du kennst diese Form auch aus meiner Unterrichtspraxis und so hast Du sie gleich für Dich zu Hause  jederzeit abrufbar.

 

Bist Du dabei? Dann schreib mir eine Whats App mit dem Text "Ich bin dabei bei der Meditations-Challenge".

So erstelle ich mein VisionBoard für 2020

Das neue Jahr steht vor der Tür und  ich nutze die Zeit zwischen den Jahren, um zu reflektieren, wie mein 2020 aussehen soll. Dafür möchte ich mir dieses Jahr endlich mal ein Visionboard erstellen.

Ich möchte einmal all das aufschreiben und  bildlich (z.B. durch Zeitungsausschnitte) darstellen, was ich mir für das kommende Jahr vornehme.:

  • Was soll sich im neuen Jahr verändern, weil es mir im Vorjahr nicht dienlich war?
  • Was möchte ich Neues Lernen?
  • Wofür möchte ich mir mehr Zeit nehmen?
  • Welche Ziele habe ich in den Lebensbereichen: Familie, Beruf, Hobbies, Finanzen, Partnerschaft, Persönliches Wachstum & Gesundheit?


Nimmst Du Dir auch etwas für das neue Jahr vor? Und wenn ja, was?

Kleines Ritual Für die Rauhnächte

Es herrscht gerade eine mystische Zeit. Am Freitag, den 20.12.2019, haben wir zur Wintersonnenwende 108 Sonnengrüße gemacht, zusammen mit Bine, die uns mit dem Surya Namaskar Mantra begleitet hat.
Jetzt, so kurz vor Weihnachten, kannst Du Dir - auch wenn Du nicht dabei warst - ein bissl Zeit nehmen und diese Wende etwas zelebrieren. Nimm dir 13 Zettelchen, notiere 13 Herzens-Wünsche in der Gegenwart (z.B. "Ich bin gesund"). Ab Beginn der Rauhnächte (25.12.2019)  kannst Du je ein Zettelchen  nach Sonnenuntergang ziehen und, ohne es erneut zu lesen, verbrennen. Den gezogenen Wunsch kannst Du auf diese Weise zur Erfüllung - wenn Du so willst - ans Universum freigeben. Der 13. Zettel bleibt am 06.01.2020 übrig. Lies ihn Dir durch und behalte ihn, denn um diesen darfst Du Dich ganz alleine selbst kümmern. Viel Freude bei diesem kleinen Ritual.

Meine ersten 108 Sonnengrüße

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, 108 Sonnengrüße zu praktizieren und hält man das echt durch, wenn man das zum ersten mal macht?

 

Ich muss gestehen, als ich zum ersten mal vor fast 10 Jahren in Susanne Fröhlichs Buch  "Der Hund, die Krähe, das Om ...und ich" davon las, dachte ich, dass die Hard-Core-Yogis nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Und das, obwohl ich schon seit vielen Jahren Yoga mehr oder weniger regelmäßig praktizierte. Aber mich faszinierte die Beschreibung von Susanne, das man dies nicht nur schaffen kann, sondern, dass es richtig gut tun kann. Und das, obwohl sie damals noch eher zu den Anfänger-Yoginis gehörte (Sie hatte erst knapp 2 Monate vorher mit Yoga begonnen).. Einige Jahre später begegnete mir selbst dieses Ritual zum ersten mal im realen Leben und ich war ganz heiß darauf, ähnliche Erfahrungen, wie Susanne, zu machen und meldete mich zu MEINEN ersten 108 Sonnengrüßen an. Dort angekommen erzählte die Yogalehrerin etwas von hinduistischen Gottheiten und spirituellem Zeug. Ich verstand ziemlich wenig und wollte, dass "ES" endlich los ging, denn mit Spiritualität hatte ich damals rein gar nichts am Hut. Natürlich war ich gespannt darauf, ob ich es schaffe oder ob ich aufgeben müsse. Und tatsächlich, schon nach den ersten 36 Runden meldete sich mein Monkey Mind: "Warum tust Du Dir das an? Erst 36, es kommt mir vor wie 360? Und langweilig ist es auch noch - immerzu das Gleiche. Das halte ich nicht aus, wie komm ich aus der Nummer raus? Und meine Arme tun sooo weh...." Natürlich machte ich weiter und weiter und weiter. So stark im Außen war ich damals noch unterwegs, dass ich mir nicht die Blöße geben wollte, das Handtuch zu werfen. Denn schließlich kann man ja jederzeit eine Pause einlegen, anstatt sich zu überfordern. Doch auf die Art konnte ich spüren, wie es in mir mit zunehmender Sonnengrußpraxis ruhiger und ruhiger und ruhiger wurde- und zwar gerade weil der Ablauf so immer und immer wieder gleich war. Irgendwann war ich in einem totalen Flow-Zustand. Der Kopf war leer, der Körper bewegte sich wie von allein und ich konnte völllig abtauchen in diese tiefe, reinigende, bewegte Meditionsform. Ich "schaffte" es tatsächlich, aber es war kein "Schaffen" mehr. Es war ein Genuß.

 

Seither gehört diese Praxis mindestens 2x jährlich zu meinen festen Yoga-Ritualen. Natürlich will ich Euch nicht verschweigen, dass ich beim ersten mal auch enormen Muskelkater hatte. Beim zweiten mal kümmerte ich mich dann im Anschluss besser um mich selbst. Nahm Magnesium, pflegte mich mit Massageöl und nahm ein schönes Bad. Das würde ich allen Anfängern unter Euch unbedingt empfehlen.  Ob ich 108 Sonnengrüße mache oder eine normale 1-2 stündige Yoga-Praxis spielt heute, rein vom Muskelkater her, keine Rolle mehr. Entscheidend ist aber der mentale Effekt, der sich bei 108 Sonnengrüßen nochmal ganz von einer variantenreicheren Praxis unterscheidet. Durch die ständige Wiederholung, gelingt es wirklich ganz bei Dir und Deinem Atem zu sein und ein Gefühl des "Ankommens bei Dir selbst" zu erzeugen, so dass DEIN inneres Licht nach Außen strahlt wie die Sonne.