Erschöpft trotz Spaß im Job? Warum dein Nervensystem den Unterschied macht

"Ich liebe, was ich tue – warum bin ich trotzdem so müde?“

Ich kenne das auch total. Du bist engagiert, deine Arbeit macht dir Spaß, vielleicht gehst du sogar richtig darin auf – und trotzdem fühlst du dich irgendwann leer oder ausgelaugt. Das wirkt widersprüchlich, ist es aber nicht.

 

Stress ist nicht gleich Stress – Eustress vs. Distress

In der Stressforschung unterscheidet man zwischen Eustress (positiver Stress) und Distress (negativer Stress). Eustress entsteht bei Freude, Begeisterung oder Flow, Distress bei Druck und Überforderung. Entscheidend ist: Dein Körper reagiert auf beides biochemisch sehr ähnlich. Auch bei Spaß werden Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet. Kurzfristig macht dich das leistungsfähiger und wenn Du danach regelmäßig wieder in die Entspannung findest, wunderbar!  Bleibt dieser Zustand jedoch bestehen, führt er leider langfristig genauso zu Erschöpfung wie Distress.

Warum du dich trotz Freude erschöpft fühlst

Wenn dir etwas Spaß macht, gehst du oft unbewusst über deine Grenzen. Du arbeitest länger, ignorierst Müdigkeit und bleibst im Tun, weil es sich gut anfühlt. Das Problem ist nicht deine Motivation, sondern ein Nervensystem im Dauer-„Go“.

Wenn du funktionierst, spürst du dich weniger

Ein dauerhaft aktiviertes Nervensystem reduziert deine Wahrnehmung. Du merkst Hunger später, nimmst Erschöpfung erst spät wahr und übergehst emotionale Bedürfnisse. Deine Wahrnehmungsfähigkeit für dich selbst nimmt ab. Arbeit wird dann oft zum einzigen Bedürfnisbefriediger, den du noch bewusst erlebst – du fühlst dich lebendig im Tun, aber leer in der Ruhe.

Das eigentliche Problem: fehlende Regulation

Es geht nicht darum, weniger zu arbeiten oder disziplinierter Pausen einzuhalten. Du kannst nur wahrnehmen, was dein Nervensystem zulässt. Im Funktionsmodus fehlt dir der Zugang zu deinen eigenen Signalen – und genau hier entsteht die Erschöpfung.

Die entscheidende Frage

Nicht „Macht es mir Spaß?“ ist entscheidend, sondern: Spüre ich, wann es genug ist? Kannst du innehalten, obwohl es gerade gut läuft, oder brauchst du erst den Punkt, an dem nichts mehr geht? Nervensystemregulation bedeutet nicht, dass wir dauerentspannt sind, sondern dass wir zwischen den normalen Zuständen unseres Lebens aus An- und Entspannung weich fließen können und zwar in einem weiten Stress-Toleranzfenster.

Nervensystem regulieren statt nur funktionieren

Als Yogalehrerin und Nervensystem Coach arbeite ich genau an diesem Punkt: Deine Körperwahrnehmung stärken, dein Nervensystem regulieren und deine Grenzen frühzeitig spüren und annehmen. Balance entsteht nicht durch weniger Tun, sondern durch die Fähigkeit, zwischen Aktivierung und Ruhe zu wechseln. Wenn wir lernen, das was sich in uns zeigt wahrzunehmen, zu spüren und zu erlauben entsteht Weite. Ich habe solches Ausdrücke feinstofflich nie verstanden, bevor ich meine Ausbildung gemacht hatte. Weite war etwas, dass ich kreiert habe, in dem ich gedehnt habe, den Brustkorb öffnete oder dergleichen. Aber sie meint etwas anderes. Sie meint, dass wir uns wieder mehr erlauben, mehr Raum bekommen, wir selbst zu sein. Unsere Wahrheit zu sprechen und auch zu leben. Weniger ängstlich sind (z.B. was passiert, wenn ich Grenzen aufzeige)....Wenn du merkst, dass du dich hier wieder erkennst, darf es gerne praktisch werden, denn ich bin sicher, dass ich Dir helfen kann:

Nervensystem-Coaching (Neuro-Emobiment)

Wenn Du Dich und Deinen Körper und seine Signale wieder fühlen und ihn verstehen möchtest. Dann komm zu mir ins Coaching. Unser Körper lügt nicht. Er spricht eine eindeutige Sprache. Er äußert alles, was Du als Wahrheit für Dich v.a. unbewusst mal abgespeichert und für Dich in Dein Leben übernommen hast. Wenn wir wieder lernen ihm zuzuhören, entsteht eine fantastische und ganz neue Beziehung, die Dich so trägt, dass Du wieder in Verbundenheit leben kannst. Mit Dir und mit anderen. Alles wird echt, pur und absolut stimmig, wenn Du Dir den Raum gibst, nach innen einzutauchen...

Es ist vielleicht neu für Dich, anders als alles, was Du Dir bisher an Unterstützung geholt hast. Die meisten Methoden sind kognitiv, doch das Gehirn ist viel zu träge um echte Veränderung zu bewirken. Glaub mir und probiere es aus.

Von Mitte Mai bis Mitte Juni gibt es 3 Übungscoachings zum Preis von einer! Schreib mir, wenn Du interessiert bist.

Meine Sunday-Reset-Specials

Im nächsten Reset an Muttertag (10.05.26) geht es um Fülle., die uns die Natur im Mai aufzeigt. Alles blüht und explodiert förmlich. Wir nutzen dieses Beispiel, holen uns die Kraft aus der Natur verstehen aber auch die Schattenseite von Fülle (Überfüllung) und schmelzen in diese beiden Pole. Wir leben mit beidem. Denn das ist Regulation. Zwischen den Polen in gleichmäßigen Ausschlägen floaten. Weder Dauerentspannung noch Daueranspannung, sondern vom einen Zustand in den anderen gleiten.
Unterstützt werden wir von ätherischen Ölen, die uns diese Fähigkeit der Natur wieder näher bringen.

Retreats

Das nächste Retreat „Licht & Leichtigkeit“ Anfang Juli ist Deine Möglichkeit, mehrere Tage, um wirklich runterzufahren, dich neu auszurichten und wieder bei dir anzukommen und vor allem etwas für Deinen Alltag mitzunehmen. Es sind nicht die 4 Tage, die Dein Leben verändern, sondern das was Du dort erlebst und dann nachhaltig in Deinen Alltag integrierst.

 

 

Du siehst: In all meinen Angeboten fließt Nervensystem-Arbeit mit ein – nicht als Theorie, sondern als direkte Erfahrung.

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