Schluss mit Selbstoptimierung – meine Reise zurück zu mir

Selbstoptimierung, Neurowissenschaft, Polyvagaltheorie, Herzenswärme, Herzkohärenz, Gabor Maté
Es geht nicht darum, dich GUT zu fühlen, sondern DICH gut zu fühlen

Der Satz, der alles verändert hat

Dieser Satz von Gabor Maté hat bei mir alles verändert, weil ich plötzlich verstanden habe, dass ich mein ganzes Leben damit verbracht habe, mich besser fühlen zu wollen, statt mich wirklich zu fühlen. Ich war gut darin, mich zu motivieren, mich zu regulieren, mich irgendwie „hochzuholen“, aber ich war sehr oft nicht wirklich mit mir verbunden - und ich habe es nicht mal gemerkt.

 

Ich habe alles gemacht: Yoga, Coaching, Positive Psychologie Ausbildung, Therapie, Retreats, Morgenroutinen. Und ja, vieles davon hat geholfen – für eine Zeit. Doch dann war es wieder da. Dieses Gefühl von „Ich bin nicht gut genug“. Dieses subtile Getriebensein, dieses „Ich muss noch mehr tun, noch mehr verstehen, noch mehr werden“. Irgendwann saß ich da und dachte: Das kann doch nicht alles sein.

 

Meine größte Erkenntnis: Es war nie mein Mindset

Ich dachte lange, ich muss mein Denken verändern. Doch das Problem war nie mein Kopf, sondern mein Nervensystem. Denn egal, wie viel ich verstanden habe – mein System hat sich nicht sicher gefühlt. Und mit einem unsicheren Nervensystem wird Dein Kopf immer versuchen zu optimieren, zu kontrollieren und zu funktionieren.

 

Warum Selbstoptimierung dich festhält

Selbstoptimierung ist nicht das Problem, aber sie wird zum Problem, wenn sie aus einem inneren Mangel heraus entsteht. Wenn du glaubst „So wie ich bin, reicht es noch nicht“, dann wird alles, was du tust, zu einem Versuch, dich zu reparieren. Und genau das hält dich fest.

 

Der Wendepunkt – mein Weg ins Nervensystem

Der wirkliche Shift kam, als ich begonnen habe, nicht mehr an mir zu arbeiten, sondern mich zu spüren. Als ich tiefer in die Arbeit mit dem Nervensystem eingetaucht bin, eine emotional Release Session hatte und die Ausbildung zum NeuroEmbodiedSoul Centering (NESC) Coach gemacht habe, wurde mir klar: Veränderung passiert nicht über noch mehr Tools, sondern über Sicherheit im System.

 

 

Was sich verändert hat, nicht über Nacht, aber spürbar. Ich wurde ruhiger, klarer und echter. Ich habe angefangen,

  • meine Grenzen zu fühlen, statt sie zu übergehen,
  • ehrliche Gespräche zu führen statt sie zu vermeiden und
  • mir selbst zu vertrauen statt mich ständig zu hinterfragen.

Und plötzlich war da dieses Gefühl: Ich bin nicht falsch.

 

Und ein besonderer Moment hat gezeigt, dass sich wirklich etwas verändert hat: Eine Kollegin aus unserer Führungsriege hat über mich gesagt, ich sei „kompliziert und unfähig“- und das hinter meinem Rücken. Früher hätte mich das komplett aus der Bahn geworfen, ich hätte gezweifelt, analysiert und mich innerlich zerrissen, würde heute nach Wochen immer noch damit beschäftigt sein und hätte bis heute nicht mit ihr darüber geredet. Doch diesmal war es anders. Ich bin ruhig geblieben, nicht weil ich es „weggeatmet“ habe, sondern weil ich mich sicher gefühlt habe. Ich habe das Gespräch gesucht und dabei wurde mir klar, wie es dazu kommen konnte: Ich hatte im Arbeitsmeeting gesagt „Ich verstehe Deinen Ansatz nicht" und "So wie Du das willst, macht es keinen Sinn und so mache ich das nicht“ und das zu einer Frau, die jahrzehntelang große Unternehmen mit vielen Mitarbeitern geleitet hat. Klar, das ist unbequem. Vor allem für ein Umfeld, das gewohnt ist, dass wir funktionieren und uns anpassen und dessen Nervensystem selbst dysreguliert ist. In solchen Momenten wirken wir schnell „kompliziert“ oder „schwierig“ auf andere. Nicht weil wir es sind, sondern weil wir anfangen, unsere Wahrheit zu sprechen. Und das kann nicht jeder halten. Das Verrückte war: Ich habe keine Sekunde an mir gezweifelt und mir war das ziemlich egal, wie sie mich findet oder was sie über mich denkt. Daher konnte ich über ein Gespräch auch in aller Ruhe Klärung herbei führen. Denn entscheidend ist ja: WIE ICH MICH FINDE. Wenn unser System sich sicher fühlt, wird "Let them" plötzlich zu Deinem Mantra (kennst Du das Buch von Mel Robbins?)

 

 

Der Weg zurück zu mir begann im Körper - nicht im Verstand

Heute weiß ich, dass Veränderung nicht im Kopf passiert. Sie beginnt im Körper, im Nervensystem, in einem Raum, in dem alles da sein darf – ohne Optimierung, ohne Bewertung, sondern einfach gefühlt und erlaubt.

 

Und genau diesen besonderen Raum halte ich für Dich: 

Aus all dem ist etwas entstanden, das ich früher selbst so sehr gebraucht hätte. Ein Raum, in dem nichts „weg muss“, nichts „besser“ werden muss und in dem Du nicht noch mehr leisten oder verstehen musst. Sondern ein Raum, in dem Du wieder bei Dir ankommen darfst. In Deinem Tempo. In Deiner Tiefe. Mit allem, was da ist.

Ich begleite heute Frauen genau auf diesem Weg – nicht, indem ich ihnen sage, was sie tun sollen, sondern indem ich ihnen helfe, sich selbst wieder zu spüren. Denn genau dort liegt alles, wonach wir so lange im Außen gesucht haben.

Und vielleicht spürst Du beim Lesen schon, ob Dich dieser Weg ruft.

Dann kontaktiere mich und vereinbare ein unverbindliches Erstgespräch oder schau Dir nähere Infos zu meiner Arbeit an:

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