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Meine persönlichen Tipps, wie Du einen erholsamen Schlaf findest:

Kennst Du das auch? Du liegst nachts wach und kannst einfach nicht einschlafen? Früher konnte ich ein Lied davon singen und wurde nachtein-nachtaus von Schlafstörungen geplagt. Die klassischen Tipps wie frische Luft, bequeme Matraze und Kissen, Lavendel-Kissenspray, keine Uhr im Schlafzimmer, erst ins Bett gehen, wenn ich müde bin, tagsüber nicht schlafen, kein Koffein vorm Schlafen,....  hatte ich alle durch. Lies hier, was mir letztendlich wirklich geholfen hat.

  1. Pausen: Ein Körper der ständig unter Strom steht und pausenlos arbeitet kommt nachts nie und nimmer zur Ruhe. Sorge also auch tagsüber für ausreichend Pausen und genügend Erholung
  2. Nahrung als Grundlage: Solltest Du im Bett an körperlichen Zuständen leiden, wie Herzrasen, chronisch verstopfter Nase, Völlegefühl,.. so kann dies an Deiner Ernährung liegen. Grundlegend sollte man bekanntermaßen kurz vor dem zu Bett gehen nichts mehr essen. Lasse ausreichend Raum für die Verdauung (mindestens 2 h), bevor Du Dich schlafen legst. Vermeide Abends fette und scharfe Speisen. Wenn dies alles nichts hilft und Du keine psychische oder krankheitsbedingte Erklärung für Deine Symptome findest, könnte es auch an einer Unverträglichkeit liegen. Lass beim Arzt einen Check-Up machen. Ich z.B. persönlich schlafe wie ein Baby, seit ich neben der Aufgabe meines Fleischkonsums gänzlich auf tierische Eiweiße verzichte.
  3. Kein Handy, kein Fernsehen kein grelles Licht vor dem Schlafen gehen: Das Licht von technischen Geräten verhindert die Ausschüttung des Melatonin-Hormons, welches für Deinen gesunden Schlaft verantwortlich ist. Vermeide also vor dem Schlafen in derartige Gerätschaften zu schauen. Wenn Du nachts auf Toilette gehst, versuche das Licht ausgeschaltet zu lassen. Eine kleine nicht zu grelle Taschenlampe reicht hier meist als Wegweiser. Denn sonst wird wieder die Melatonin-Prodktion reduziert.
  4. Gedanken lenken: Häufig ist es unser "Monkey-Mind" der uns vom Schlafen abhält. Die Gedanken drehen sich im Kreis, es scheinen tausende zu sein und keinen einzigen bringst Du zu Ende. Hier hilft ein Gedanken-Tagebuch. Schreibe Deine Gedanken nieder, damit sie aus dem Kopf raus sind. Wenn Deine Gedanken über To-Do-Listen hinaus gehen und sich mit Sorgen befassen, die Du Dir zumeist grundlos machst, dann beziehe Stellung zum jetzigen Moment. Frage Dich: "Ist diese Sorge wirklich jetzt berechtigt oder lebe ich gerade in der Vergangenheit oder Zukunft?  Ist jetzt nicht etwa alles gut? Und wenn nicht, was wäre das Schlimmste, was auf Grund dessen eintreten kann?" Meist ist die Konsequenz dessen, was wir befürchten, gar nicht wirklich schlimm, sondern wurde nur in unserer Vorstellung hochstilisiert
  5. Dankbarkeit: Vor dem Schlafengehen, mache Dir täglich bewusst, wofür Du dankbar sein kannst im Leben. All zu oft rücken wir vermeintliche Probleme und Hindernisse in den Vordergrund unseres Gedankenguts und sehen gar nicht, wie gut es uns eigentlich geht. Zufrieden einzuschlafen verhindert ein Aufwachen mitten in der Nacht.
  6. Meditation: Dies kannst Du nachts im Akutfall machen, noch viel besser ist es jedoch, Dich tagsüber regelmäßig damit zu befassen. Nimm Dir vor, Dich jeden Tag 5-10 min. für eine Meditation hinzusetzen, in der Du wie ein Mantra wiederholst "Es ist JETZT alles gut so wie es ist".
  7. Yoga-Asanas: Auch hier ist Yoga mal wieder ein wichtiges Werkzeug. Es gibt gezielte Übungen, die Du gegen Schlafstörungen machen kannst. Umkehrhaltungen (Viparita Karani, für Profis und Personen mit gesunder HWS auch der Kopf- oder Schulterstand.), Vorbeugen im Sitzen, Knien oder Stehen wirken wahre Wunder. Solltest Du nachst wach liegen, dann begib Dich sitzend, mit dem Gesäß nah an eine Wand und hebe die Beine die Wand entlang nach oben. Halte diese Position für mindestens 5, besser 10 Minuten, bis Du eine Schwere spürst, die sich in Deinem Körper ausbreitet.
  8. Gib Dir Zeit: All diese Tipps werden nicht von jetzt auf gleich wirken. Bleib dran und Du wirst sehen, dass sich schon bald eine Verbesserung einstellen wird.

Meine persönlichen Tipps, wie Du fit und entspannt durch den Herbst kommst:

Gesundheitstipps für den Herbst
Gesundheitstipps für den Herbst
Echte Kerle machen Männer-Yoga!
Echte Kerle machen Männer-Yoga!

Ab 05. Oktober: Der erste Männer-Yoga-Kurs in Höhenkirchen

 

Wir räumen auf mit Vorurteilen. Yoga ist nichts für Weicheier, sondern genau das Richtige für ganze Kerle. Wir bieten Euch geerdete Praxis, Kraft, Ausdauer und Dehnung. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass auch die Männerwelt zur Ruhe kommt und Instrumente der Entspannung an die Hand bekommt, die sie von stressigen Situationen runter und mehr Gelassenheit in ihr Leben bringt. Ein idealer Ausgleich zum Alltag, aber auch zu männertypischen Sportarten wie Joggen, Ballsport, Radeln usw. Es ist total egal, ob du an deine Zehen kommst, oder wie sportlich und spirituell du bist - Yoga-Kenntnisse sind nicht erforderlich! Ariane freut sich auf Euch! Du willst teinehmen? Schreibe mir eine Email an claudia@yourtimeout.de.

Wir als Yogalehrer merken es immer deutlich, wenn der Herbst gekommen ist. Kurzfristige Absagen der Kursteilnehmer wegen Angeschlagenheit und Krankheit häufen sich in der Phase der Umstellung von der warmen auf die kalte Jahreszeit massiv. Heute gebe ich Dir meine persönlichenTipps, wie ich persönlich gut durch die kalte Jahreszeit komme:

  • Yoga, Yoga, Yoga: Ja, auch dann und gerade, wenn ich mich etwas etwas angeschlagen fühle. Manches mal muss ich mich richtig auf die Matte quälen. Doch der tiefe Atem und die Bewegung haben bisher immer dazu geführt, dass ich mich nach dem Yoga deutlich fitter fühlte als vorher. Twists eignen sich hervorragend, um zu entgiften und sich v.a. über die Verdauungsorgane gesund zu halten. Sollte ich jedoch mal richtig erkranken versuche ich mir die erforderliche Ruhe zu gönnen, nach der mein Körper sich zu sehnen scheint.
  • Atemübungen de luxe: Gerade im Herbst mache ich viel Kapalabathi, um die Atemwege richtig gut durchzuputzen und für Wärme von innen zu sorgen. Der Ujjayi-Atmen gehört ohnehin zu meinem Standard-Programm, wie Du weißt ;-).
  • Meditation: Im Herbst lässt der Freizeitstress etwas nach und dadurch, dass wir mehr zu Hause sind, kommen wir mehr zur inneren Einkehr. Dies erlaubt uns zu reflektieren, was auch wir loslassen wollen. Widme Deine Meditationen diesen Themen und gewinne so Abstand von Dingen, die Dich stressen und die Dir Kraft und Energie rauben, die Du jetzt an anderer Stelle benötigst.
  • Viel trinken: Schon morgens trinke ich ein warmes Ingwer- oder Kurkumawasser (gut für Herz-Kreislauf und entzündungshemmend) oder mindestens Zitronenwasser und danach jede Menge schön warmen Tee. Über den Tag verteilt komme ich leicht auf 2 Liter Flüssigkeit. Das spült mögliche Ansammlungen von Giften im Körper direkt raus. Stelle Dir Dein Lieblingsgetränk in einem großen Gefäß direkt an Deinen Arbeitsplatz, dann kannst Du das Trinken nicht vergessen.
  • Warmes für's Bäuchlein: Im Herbst sind warme Mahlzeiten besonders wichtig. Achte einmal mehr darauf, mindestens einmal am Tag warm zu essen, um Dich von innen heraus zu wärmen. Vielleicht isst Du schon morgens einen warmen Porridge und am Abend ein schönes Süppchen. Die Erde bietet uns jetzt so viel herrliches Wurzelgemüse, das sich lecker verarbeiten lässt. Verzichte jetzt verstärkt auf Rohkost v.a. nach 15 Uhr.
  • Viel frische Luft: Gehe viel raus, bewege Dich an der fischen Luft und atme tieieief ein und aus. 5 Minuten in der Mittagspause wirken wahre Wunder. Danach bist Du wieder frischer und kannst konzentrierter arbeiten.
  • Ausreichend Vor-Mitternachtsschlaf. Gehe zeitig schlafen und kuschel Dich in Dein Bettchen.